Knippsereien

Libelle

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sportliche Schnecken

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Samos Oktober

Samos im Oktober.

Sehr ruhig, sehr schön.

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Samos Mai/Juni 2012

Mal was frisches:
Ein wunderbarer Aufenthalt bei Freunden.
Das Wetter war gut, das Essen klasse.

 

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Inseln sammeln

Inseln sammeln leicht gemacht

oder auch nicht…

Schön, es gibt jede menge Inseln. Inseln sind meist klein und schnell zu „Urlauben“, Inseln muss man sammeln wie andere Leute Briefmarken, ansehen und ab ins Album. Schließlich wartet die Welt schon gespannt auf die Zusammenfassung die man geben kann. Zwischen Strand- und Hotelbar noch schnell ein paar Bilder geknipst und feddich. Schon ist man fast Insulaner, man kauft ein paar Souvenirs und fühlt sich schon wie ein Eingeborener.
Ich will auch Insulaner werden, also fange mal mit Sylt an! Mein persönlicher Eindruck, sehen und gesehen werden. Ansonsten überbewertet, zu teuer und die Eingeborenen betrachten Besucher als Geldquelle oder Störenfried. Souvenirs habe ich keine gekauft.
Mallorca – ohne Worte. Hat bestimmt auch eine schöne Seite, leider hab ich sie in 2 Wochen nicht gefunden (was nicht Mallorcas Schuld ist), die verstecken die schönen Ecken, was ich durchaus verstehen kann.
Die Kanaren, Lanzarote mit seinen Lava Gedönse (umg. sprachl. für Gezumpel) und Teneriffa mit seinen wunderschönen Sandstränden sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben. Hat was, aber nur ansehen wird auf die Dauer zu langweilig. Unbestritten ist aber Timanfaya einer der beeindruckensten Plätze die ich bisher gesehen habe.
Also betrachten wir mal die mediterrane Seite, nun muss man sich entscheiden, Italien oder Griechenland. Pizza, Pasta und Amore gegen Feta, Ouzo und Folklore, ganz klar man ist ja an Land und Leuten interessiert. Also kommt als nächstes Griechenland ins Album! 3.054 Inseln, da geht doch was, davon sind lt. wikipedia 87 bewohnt. Das ist doch zu schaffen, wenn man die ohne Hotel, ohne Flugplatz und ohne Vegetation weg lässt bleiben eigentlich gar nicht so viele übrig. Fangen wir mit Rhodos mal an. Gar nicht so schlecht was einem hier so geboten wird, schöne Strände, kleine ruhige Buchten und jede Menge Unterhaltung. Kurztrip nach Simi, das erste mal eine Ahnung was griechische Ruhe und Gelassenheit bedeutet. Also weiter, Kos ist nicht nur in der Nähe, es ist auch sehr ähnlich. Hotel war gut, ein Großteil der Gäste weniger. Leider Alles „All In Fetischisten“ (das hab ich bezahlt, Alles mein) Landschaftlich hat auch Kos einiges zu bieten. Wunderschöne Sonnen Auf- und Untergänge, tolle Strände und kleine Dörfer in denen man sich als Entdecker vorkommt. Weiter mit dem sammeln, Karpathos steht auf dem Zettel. Kleine Dörfer, steile Straßen, einsame Buchten, nicht so überlaufen. Das erste Mal das Gefühl, hier gefällt es mir. Schön war´s man möchte nochmal hin. Ein Anruf im Reisebüro des Vertrauens und man hat die Qual der Wahl. Jede Menge Angebote, wie soll man sich entscheiden? Nix großes, man ist ja kein Standard Touri. Ikaria? Leider kein Internationaler Flugplatz, genau wie Chios. Weiter, es gibt so viel zu sehen und man hat so wenig Zeit, Lesvos?! Och nö, der Transfer dauert zu lange. Man möchte es doch bequem haben. Ich mach das Ganze mit System und arbeite mich langsam auf der Karte nach oben vor.

Anruf vom Reisebüro, Samos ist diese Woche im Angebot. Samos, keine Ahnung was es da gibt. kann man sich ja mal ansehen. Der Wein von Samos, die Brände von Samos und Pythagoras von Samos, Klöster, Kirchen und Kapellen. Scheint ne unterhaltsame Insel zu sein. Gelesen, genehmigt und gebucht. Eine weitere Insel am Gürtel des tapferen Urlauberleins. Hotel super, jetzt noch schnell ein Paar Sehenswürdigkeiten abarbeiten und man ist mit der Insel durch. Eupalinos Tunnel, Kloster Megalis Panagia, 2 Sandstrände, Kokkari, Pythagorion und Pagondas,dazu noch ein griechischer Abend, das ist doch machbar. Nach 2 Wochen, 700 Kilometern auf einem Roller und unzähligen beeindruckenden Ausblicken und Begegnungen bekommt man so ein komisches Gefühl. Man fühlt sich wohl, man möchte bleiben. Ist das schon der „Samos Virus“? Ich hab schon einiges darüber gehört! Viren bekämpft man durch Abhärtung, also im nächsten Mai wieder nach Samos, diesmal nach Ireon.  Beeindruckt von den Menschen, der abwechslungsreichen Gegend will man gar nicht mehr weg. Kaum zu Hause stellt sich wieder dieses komische Gefühl, ich glaube der Virus hat mich voll erwischt. Heilungschancen auf absehbare Zeit – keine. Kurzer Anruf im Reisebüro, September – Samos / Ireon, Danke.
Mein Fazit: Nicht Jeder wird vom Virus erwischt, aber die infizierten trifft man immer wieder, auf Samos.


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